50 Jahre Burch und Partner

Ein Rückblick und eine Vision

5 Jahrzehnte: Das sind 18’250 Tage, 438’000 Stunden oder 26’280’000 Minuten. Eine beeindruckende Zeitspanne, in der wir mit Burch und Partner gebaut, gestaltet und geplant haben. Aber was bleibt eigentlich nach so langer Zeit?

Seit der Gründung durch Georges Burch zusammen mit Heinrich auf der Maur im Jahr 1974 steht unser Architekturbüro für Qualität, Innovation und prägende Architektur in der Zentralschweiz. Mit einem klaren Verständnis für Funktion, Raum und Ästhetik haben wir nicht nur gebaut, sondern Lebensräume geschaffen: Häuser wurden zum Zuhause, Einkaufszentren zu Treffpunkten, Büros zu Arbeitswelten und Schulhäuser zu Lernlandschaften.

Jubiläumsjournal

Im Jubiläumsjahr rückten unsere Mitarbeitenden, Projekte und Werte ins Zentrum. Zu diesem Anlass entstand ein Jubiläumsjournal, das unsere Entwicklung von den Anfängen bis heute dokumentiert.

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Die Gründerjahre (1974–1979)

1974 legte Georges Burch den Grundstein für ein Architekturbüro, geprägt von einer klaren Vision, kontinuierlichem Wachstum und dem Willen, Baukultur aktiv mitzugestalten. Diese Grundsätze bilden bis heute das Fundament unserer Arbeit.

Bereits mit einem der ersten Projekte setzte das junge Büro ein Zeichen: Der Quartierplan Sarnen-Center 1974 mit der anschliessenden Eröffnung der Migros-Filiale 1976 schuf nicht nur einen funktionalen Einkaufsort, sondern bewies früh die Kompetenz in städtebaulicher Planung. Das erste grossflächige Projekt – der erste Pfeiler im wachsenden Portfolio.

Mit der Wohnsiedlung Aamatte in Sarnen (1975) folgte ein prägendes Kapitel: Die Siedlung steht bis heute für Qualität, Beständigkeit und das Gespür, Architektur sozial zu denken. Wohnraum wurde hier nicht nur geplant, sondern durchdacht.

Rasch folgten weitere tragende Elemente: Das Gemeindehaus Kerns (1976) entstand als öffentlicher Bau und ist heute noch zentraler Pfeiler des öffentlichen Lebens. 1977 schied Heinrich auf der Maur altershalber aus dem gemeinsamen Büro aus.

Wachstum und Profilierung (1980–1989)

Die Dossenhalle Kerns (1983) erweiterte das Portfolio um einen weiteren bedeutenden öffentlichen Bau – ein Ort der Begegnung, der bis heute das Dorfleben prägt.

1985 verlegte Georges Burch die Büroräumlichkeiten an die Flüelistrasse 12 in Sarnen. Das Team war auf acht Personen sowie einige freie Mitarbeiter:innen angewachsen. In diesem Jahr begann auch Pascal Häller seine Lehre als Hochbauzeichner. Seine frühe Mitarbeit legte den Grundstein für eine langjährige Zusammenarbeit, geprägt von gegenseitigem Vertrauen und gemeinsamen gestalterischen Visionen.

Der Neubau für die Schweizerische Volksbank (1985) in Sarnen markierte einen weiteren Meilenstein im wachsenden Werkverzeichnis.

Der Quartierplan Türlacher (1988) unterstrich erneut die Qualitäten in nachhaltiger Siedlungsentwicklung. Im selben Jahr folgte der Umbau und die Restaurierung des alten Kollegiums in Sarnen.

Das Einfamilienhaus Tschanz (1989) zeigt exemplarisch die gestalterische Bandbreite – von städtebaulicher Planung bis zum massgefertigten Eigenheim.

Aufbruch und Innovation (1990–1999)

Das Wohn- und Geschäftshaus der Helvetia (1990) in Sarnen vereinte Wohnen und Arbeiten unter einem Dach – ein weiterer Zeitzeuge von Georges Burchs Schaffen.

Parallel wuchs die Freude am eigenen Schaffen – ebenso wie die Teilnahme an Wettbewerben: Hier schärfte das Büro sein Profil und bewies Innovationskraft. Besonders hervorzuheben: die Wettbewerbsbeiträge für das Mehrzweckgebäude Giswil (1992) und das Gemeindehaus Alpnach (1993), die innovatives Design und vorausschauende Planungskompetenz unterstrichen.

1994 folgte Reto Iten mit seiner Ausbildung als Hochbauzeichner. Nach seinem Architekturstudium brachte er frische Impulse in die Entwurfs- und Ausführungsprozesse.

1994 entstanden mit dem Tribschentor in Luzern und dem Nutzfahrzeugzentrum Windlin in Kerns weitere markante Bauwerke, die Funktionalität und architektonischen Anspruch vereinten.

Die Obwaldner Kantonalbank in Alpnach (1996) folgte – ein Solitär, der sich selbstbewusst im Dorfbild behauptet.

Das Schulhaus in Lungern (1999) brachte ein weiteres bedeutendes Bildungsbauwerk hervor: moderner Holzbau, der die Anforderungen zeitgemässer Lernumgebungen erfüllte.

Ausblick

So entstand über die Jahre und Schritt für Schritt ein vielseitiges Werk. Vom ersten Fundament bis hin zu einer starken architektonischen Handschrift.

Wir blicken voller Vorfreude auf die kommenden Jahre, angetrieben von derselben Leidenschaft für Architektur, die uns seit fünf Jahrzehnten begleitet.

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